Über mich

Ich wurde 1960 in Remscheid geboren.

Meine zentrale Sehnsucht ist und war stets, mein eigenes Sein zu erkennen, es anzunehmen und es in der Begegnung mit einem DU wiederzufinden. In diesem Wiederfinden hoffte ich, meine tiefe Sehnsucht nach Zugehörigkeit zu befriedigen.

Schon als kleines Kind - im Alter von ca. 3 bis 4 Jahren - war mein Motto „lügen tut man nicht!“ Und so beobachtete ich mein Umfeld schon sehr früh dahingehend, wie „echt“ Begegnungen auf mich wirkten. Wie kommt ein Kind auf so eine Aussage? Naheliegend ist, eine solche Botschaft von einer wahrscheinlich erwachsenen Bezugsperson gehört zu haben. Daran erinnere ich mich aber nicht.

Als ich älter wurde, wandelte sich dieser Satz in eine mich in meinem Sein und Verhalten sehr prägende Idee von Wahrhaftigkeit und Authentizität. Ich war nur mit diesem einen Blick unterwegs – mitunter sehr zu meinem und zum Leid meiner Umwelt. Über mehr als 40 Jahre glaubte ich, der Weg zur Befriedigung meines Zugehörigkeitsbedürfnisses sei der über Wahrhaftigkeit und Authentizität.

Meine ausgeprägte Wissbegierde und mein Drang, theoretische Konzepte im Dienste nicht zuletzt meines persönlichen Wachstums in der Praxis erfahrbar werden zu lassen, führten mich in vielfältige Arbeitsfelder. Ganz gleich ob innerhalb eines Teams als Kollegin, als Gruppenleiterin, Projektleitung oder mittlerweile als „eigene Chefin“ in Freiberuflichkeit, stets war und bin ich geleitet von meiner Sehnsucht nach innerem Wachstum und der Suche nach Wegen, Begegnungen und Beziehungen lebendig und gleichwürdig zu gestalten.

So investierte ich viel Zeit meines Lebens darin, vermeintliche Wahrheiten zu finden, um diese dann nach außen zu vertreten. Dies immer im Glauben, mich nur auf diese Weise selbst authentisch und wahrhaftig zu präsentieren – als Schlüssel für gelingende Beziehungsgestaltung und Befriedigung meines Zugehörigkeitsbedürfnisses.

Mittlerweile konnte ich mich von dieser „einen Wahrheit“ lösen und weiß, dass alle Gedanken, Haltungen oder Gefühle letztlich einfach nur ein Standpunkt eines Blickwinkels eines unserer inneren Pole ist.

Doch was bedeutet diese Erkenntnis bezogen auf das elementare menschliche Zugehörigkeitsbedürfnis – welches vor der Geburt im Mutterleib durch „Verbindung“ gestillt wird – im Leben jedoch nur im „wahrhaftigen“ Kontakt, in „echter“ Begegnung und sozialem Austausch mit anderen Menschen erfüllt werden kann?

Dies führte mich zu dem Spiegelresonanzgesetz.

Die Erkenntnisse über die Wirkung von Spiegelneuronen erweckte sofort mein brennendes Interesse, Spiegelresonanz nicht nur für mein eigenes Lebens- und Beziehungskonzept nutzbar zu machen. Sie führten mich zugleich auf eine innere und äußere Suche nach einer „Resonanz Beratung©“, die Menschen vor allem in ihrem jeweiligen individuellen Alltag unterstützen kann, ihre Beziehungen eigenverantwortlich gleichwürdig zu gestalten.

Hier finden Sie mehr über mein Beratungsverständnis und meine Arbeitsweise.